Team Balfanz / Otto

Felix Otto


Aus sportlicher Sicht ist der 29-jährige Felix Otto aus Düsseldorf kein unbeschriebenes Blatt. In knapp einem Jahrzehnt in der deutschen Rudernationalmannschaft erruderte er zahlreiche nationale und internationale Titel, unter anderem Welt- und Deutscher Meister und Worldcupsieger. Sein sportliches Interesse war und ist aber nie nur auf die Ruderei beschränkt gewesen. Neben dem Rudern trainiert der baldige Vater regelmäßig im Maylife-Boxclub bei den bekannten Boxgrößen der Familie May (Thorsten May, Olympiasieger), und startet seit knapp zwei Jahren im Triathlonsport. Dabei geht es Otto allerdings nicht mehr um sportliche Erfolge, sondern vielmehr um den Spaß an Bewegung und den Grenzerfahrungen der menschlichen Psyche und Physis.Das Medizinstudium treibt er seit dem Leistungssportende intensiver voran als vorher.


Vita:

Geboren am 14.06.1983 in Düsseldorf und wohnt auch dort.
Studiert Humanmedizin an der Ruhr-Universität-Bochum.
Verheiratet  seit  dem  13.12.2012  und  werdender  Vater  Ende  Januar,
Anfang Februar.
Hobbys:
  • Ski- und Ski-Langlauf
  • Triathlon
  • Boxen
  • Rudern
  • Kartfahren
  • Lesen
  • Schreiben
  • Reisen

Kurzinterview

Was hat Sie dazu bewogen, sich für die Fulda Challenge 2013 zu bewerben?
Ich liebe Grenzerfahrungen der Psyche und Physis. Man lernt viel über sich selbst und den Menschen. Außerdem mache ich gerne verrückte Dinge, bei denen die Mehrheit erst einmal sagt, „Nee, das ist mir zu heftig!“.
Kanada  ist  ein  tolles,  großes  Land  mit  atemberaubender  Natur.  Ein  Naturfreak  wie  ich  wäre  dumm,  wenn  er  sich  dann  nicht  bei  der  Fulda Challenge bewerben würde.

Wie bereiten Sie sich auf die extremen Temperaturen im Yukon vor?
Ich  werde  vom  25.12.2012-06.01.2013  mit  meiner  Familie  nach  Ramsau am Dachstein fahren. Dort werden wir jeden Tag Ski fahren, Langlaufen  und  Schneewanderungen  machen.  Wir  sind  eine  sehr sportbegeisterte Familie. Meine Schwester studiert an der Sporthochschule in Köln und mein Bruder ist einfach nur ein Tier.

Haben Sie schon mal eine solch „eiskalte“ Erfahrung gemacht?
In meiner aktiven Zeit als Sportler sind wir mit dem Nationalteam über den Winter oft ins Langlauftrainingslager gefahren (St. Moritz, Lavaze). Trainingseinheiten bei -20, -25 Grad Celsius waren keine Seltenheit. Die Trainer waren da nicht zimperlich mit uns. Geschadet hat es nicht.
Und bei einer Umrundung des Mont Blanc mit einem Freund im Oktober 2009 waren wir auch nicht gerade bei sommerlichen Temperaturen und schneefreien Gipfelspitzen unterwegs.