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Team Schweiz
Carmen Merz
Die 26-jährige Grundschullehrerin und angehende Physiotherapeutin mag zwar keinen Käse, ansonsten liebt sie jedoch alles an der Schweiz: von der Schokolade bis zu den Bergen. Sie ist gerne draußen unterwegs – egal, ob auf dem Snowboard oder mit den Trekkingschuhen.
Dabei steht zwar in erster Linie das Erlebnis im Vordergrund – der Wettkampfgedanke kann Carmen jedoch zusätzlich richtig motivieren. Müsste sich der bekennende Morgenmuffel für einen Lieblingssport entscheiden, wäre es für sie fast so, als zwischen ihren beiden Berufen zu wählen. Denn für die hübsche Schweizerin gilt: die Mischung macht’s! Und so trifft man Carmen sowohl beim Canyoning und Downhillbiken als auch beim Wandern und bei Skitouren an.
Vita:
Geboren: 26. März 1986
Wohnort: Wil
Grundschullehrerin, Physiotherapiestudentin im 3. Jahr
Ski- und Snowboardinstruktorin J&S
Morgenmuffel
Sport:
- Einerseits gemächliche Sachen wie Rennrad fahren, Skitouren, wandern, andererseits Verrücktes wie Freeriden, Kitesurfen und Downhill-biking.
Kurzinterview
Mich motivierte die Möglichkeit, Teil eines Abenteuers sein zu dürfen, welches ich alleine nie zustande bringen könnte. Der Reiz des Unbekannten, was sich auf die Landschaft, Temperaturen, Teilnehmer und Wettkämpfe bezieht, half mir, die anstrengenden Momente während der Qualifikation durchzustehen.
Wie bereiten Sie sich auf die extremen Temperaturen im Yukon vor?
Ich esse viel Eiscrème, um Kälte von innen zu trainieren. Zudem wohne ich in einem Haus ohne Zentralheizung.
Haben Sie schon mal eine solch „eiskalte“ Erfahrung gemacht?
Ich habe mit meinem Sommerschlafsack (Komfortbereich 10-15 Grad Celsius) während einer Woche in den Anden auf über 3500 Metern über dem Meeresspiegel campiert – aber damals konnte ich mich wenigstens tagsüber bei Plusgraden aufwärmen! Das wird im Yukon wohl nicht so sein…
Hand aufs Herz, wovor haben Sie mehr Respekt: vor der Witterung oder den Wettkämpfen?
An der Witterung kann ich nichts ändern, daher habe ich mehr Respekt vor den Wettkämpfen: dort bin ICH nämlich schuld, wenn es schlecht läuft.
Was sollten Ihre Mitbewerber nach Möglichkeit nicht von Ihnen wissen?
Ich habe den ungemeinen Vorteil, dass ich von meinen Schulkindern während des Indianerthemas zum „Schnellen Biber“ gewählt wurde – dem Nationaltier Kanadas. Diese Tatsache kann mir bei den Wettkämpfen einfach nur Glück bringen.
