Team Österreich

Andreas Leiter


„Aufgeben ist für mich ein Fremdwort”, lautet die Devise von Andreas Leiter, denn der Innsbrucker ist eine wahre Kämpfernatur: Triathlon als Leistungssport samt einiger Podestplätze und Tiroler Meistertitel sprechen da klar für sich. Hinzu kommt der sportliche Dreiklang der Tiroler Bergwelt: Bergsteigen, Klettern und Skitouren sind für den 31-Jährigen eine Selbstverständlichkeit. Er mag es, wenn es hoch hinaus geht, freut sich aber auch, dass es bei der Fulda Challenge nicht nur auf Körperkraft ankommt. Der Polizist liebt neue, unbekannte Herausforderungen und schwierige Verhältnisse, denn hier kommen seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit voll zur Geltung.


Vita:

Geboren: 20.10.1981 in Rum/Tirol, aufgewachsen in Nassereith
(Tiroler Oberland)
Wohnort: Innsbruck
in Partnerschaft lebend
Studium für Management und Recht, berufstätig als Polizist
Sport:
  • Triathlon als Leistungssport
  • Bergsteigen
  • Klettern
  • Skitouren
  • Skifahren
  • Langlaufen
  • Mountainbiken
  • Was Sport anbelangt, ist Andreas für alles zu haben. Gutes Essen gehört da natürlich dazu!


Kurzinterview

Was hat Sie dazu bewogen, sich für die Fulda Challenge 2013 zu bewerben?
Ich liebe die Herausforderung und das Abenteuer, zwei Eigenschaften, die die Fulda Challenge perfekt vereint. Logisch, dass ich mich qualifizieren wollte. Dass es gleich auf Anhieb geklappt hat, macht mich glücklich und auch stolz. Denn ein solches Erlebnis kann man nicht kaufen, und man ist einer von wenigen Privilegierten, die dabei sein dürfen und die kanadische Wildnis erleben.

Wie bereiten Sie sich auf die extremen Temperaturen im Yukon vor?
Ganz ehrlich – gar nicht. Ich setze mich sicher nicht ins Kühlhaus oder in die Eisbadewanne. Körperliche Fitness, Gesundheit und ein wacher Geist sind in meinen Augen die Grundvoraussetzung, um den Strapazen und Temperaturen bestmöglich trotzen zu können. Den einen oder anderen Tipp bezüglich der Kälte habe ich mir natürlich schon geholt, der Rest ergibt sich dann schon.

Haben Sie schon mal eine solch „eiskalte“ Erfahrung gemacht?
Ich bin es zwar gewohnt, bei bis zu -20 Grad Celsius zum Langlaufen oder einer Skitour zu gehen, aber alles darunter ist für mich Neuland. Die üblichen „Problemzonen“ bleiben aber wahrscheinlich die gleichen und dagegen gibt’s bekanntlich bessere Kleidung oder andere Helferlein. Eines ist uns allen aber gewiss: Wir bleiben frisch.

Hand aufs Herz, wovor haben Sie mehr Respekt: vor der Witterung oder den Wettkämpfen?
Definitiv vor der Witterung! Auf die Wettkämpfe kann man sich zumindest ein wenig vorbereiten, -40 Grad Celsius sind aber einfach nicht zu simulieren. Zur Sicherheit werde ich einen Tipp befolgen, den mir schon viele Leute gegeben haben, als sie von meiner erfolgreichen Qualifikation erfahren haben: Iss dir eine Fettschicht an.

Was sollten Ihre Mitbewerber nach Möglichkeit nicht von Ihnen wissen?
Bei den Mahlzeiten müssen die anderen unbedingt auf ihre Portionen aufpassen. Ich kann essen wie ein Mähdrescher, auch wenn man es mir nicht ansieht.