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Tag 5 – Dr. Christine Theiß

 

Heute war unser letzter Tag hier bei der Fulda Challenge im Yukon. Rund 1400 km gefahrene Kilometer, 10 harte Challenges und Temperaturen bis -45°C liegen hinter uns. Heute mussten wir erst einmal von Dawson City zurück nach Whitehorse fahren (über 500 km), anschließend stand eine Canyon-Überquerung an einem Seil auf dem Programm. Ich hatte mich so sehr darauf gefreut und dann das. Die erste Hälfte lief super, aber ab der Mitte fror der Reißverschluss meiner Hose am Seil fest (alle anderen hatten sich für andere Hosen entschieden). Ich habe gekämpft und gerackert, mehrere Minuten befand ich mich einen Meter vor dem Ziel und es ging einfach nicht weiter, dann haben die Kräfte versagt auch weil ich meine Hände vor Kälte nicht mehr gespürt habe und ich bin ins Sicherungsseil gefallen. Egal, jetzt freue ich mich auf die Abschlussveranstaltung. Es war eine ganz großartige Woche mit meinem Teampartner Gerd Schönfelder. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen, wunderbare Landschaften erleben dürfen, einige Grenzerfahrungen mitgemacht und viele nette Leute kennengelernt. Goodbye Yukon and thank you for a wonderful time.
P.S.: Für die Profis unter Euch, ich bin jetzt Mitglied im Sourtoe Cocktail Club. ;-)

(Quelle: www.facebook.com/Dr-Christine-Theiss-offiziell)

Tag 4 – Dr. Christine Theiss

 

Heute war bisher ein Supertag Am Morgen mussten wir mit unseren Autos einen Geschicklichkeitsparcour auf dem zugefrorenen Youkon-River bewältigen. Nach einer kurzen Verschnaufspause ging es weiter zum Schneeschuh-Rennen. In einer überwältigenden Landschaft mussten wir 7 km auf Schneeschuhen zurücklegen (-45°C), hier konnte ich den 4. Platz belegen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Nach dem Abendessen, es grillt für uns die Feuerwehr von Dawson City, steht noch ein Baumstammsäge-Wettbewerb auf dem Programm.

(Quelle: www.facebook.com/Dr-Christine-Theiss-offiziell)

Tag 4 – Angie Hohenwarter

 

Servus Leitl´n! Mit jeden Tag mehr in Kanada bekommst du wirklich mal eine Vorstellung was der Yukon ist. Alleine die Fahrt gestern von Whitehorse nach Dawson City war unbeschreiblich, weite, ferne, Landschaft einfach nur wunderschöne „Pampa“ ; ) Auch die Kälte -45° fühlt sich ganz schön frisch an, dass ich mich mit Kältecreme quasi zukleister um ohne Löcher im Gesicht nach Hause zu kommen. Extrem war gestern Abend der Dawson City Goldrush Run, meine Beine froren regelrecht zu, sodass ich mich für einen gemütlichen Stadtrundlauf mit Lina entschied der jede Menge Spaß machte bzw. die anderen Mädls schon längst davon gepfiffen sind. Der heutige Tag war auch super lässig, Offroad fahren am Yukon River. Motoren, schnelles und außergewöhnliche Disziplinen taugen mir mehr. Super gelaufen für Martin und mich erster Platz beim Offroadparcour das gab Motivation für die letzten Challenges. Für den Schneeschuhlauf fühlte ich mich anfangs super gut aber dann auf einen Schlag machte mein Körper nicht mehr mit und so beschloss ich, obwohls mich wahnsinnig geärgert hat, die Landschaft zu genießen und anschließend wieder mit Lina das Ziel zu durchqueren. So jetz nach STEAK (mal was richtiges zu essen; ) ) Baumstammsägen, Briefing, Pressekonferenz,… will ich den letzten Tag in Dawson noch genießen mit einem Sourtoe Cocktail.

Machts as guat liebe grüss aus Kanada die Angie

Tag 4 – Thilo Mühle

 

Hallo in die Wärme!!! Heute war doch wieder ein interessanter Tag bei der Challenge… endlich mal eine Autoevent und der Kurs war gut zu meistern. Ging auch nicht um Zeit, sondern eher um Fehlervermeidung. Mittags stand dann der gefürchtete Schneeschuhlauf an. Im Briefing wurde uns kurz erklärt, dass wir eine Strecke von 7km laufen sollen und das wieder bei 40 Grad unter Null… Volle Vorfreude. Am Ende ging es besser als gedacht und das Wetter war super. Mit Sonnenschein hatte man einen herrlichen Blick in Tal, wo der Yukon entlang fließt. Man muss sich ja mal die Zeit nehmen ;-) . Leider habe ich gegen Ende einen Schneeschuh verloren und bin nur noch mit einem weitergerannt. Die Sicht war echt eingeschränkt, da der Körper so viel Hitze produziert, dass die Augenbrauen und Wimpern zueisen. Bilder dazu habt ihr ja schon gesehen. Also dann bis auf ein Neues viele Grüße aus Kanada.

Tag 3 – Lina van de Mars

 

Haben uns gerade noch bei knappen minus 45Grad gute 7km durch DAWSON CITY hier im Yukon geschleppt (ok war eine Art Marathon) .. jetzt weiss ich wie sich gefrorene Knie anfuehlen… Die Vernunft ist wohl die letzten Tage mit eingefroren. Dusche! Bett! Ein warmes!!!!!

GUTE NACHT CANADA und GUTEN MORGEN DEUTSCHLAND! **

(Quelle: facebook.de/Lina-Van-de-Mars-Official)

Tag 3 – Lina van de Mars

 

ALTER SCHWEDE!

Oder sollte ich besser alter Kanadier sagen? Noch in Deutschland hat man mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, bei Minus 40°C sportliche Aktivitäten wie 20km Langlauf oder auch einen Halbmarathon hinzulegen. Sitzt man noch gemütlich im Warmen ist die Antwort natürlich „kein Problem“.. frieren einem erst mal die Augäpfel zu und die Wimpern hängen voller kleiner Eiszapfen, sieht die Welt schon anders aus. Wir befinden uns mittlerweile zwischen Wahnsinn, persönlicher Bestleistung und dem heimlichen Wunsch nach einem warmen Bett.. Gepaart mit dem Stolz bisher durchgehalten zu haben und dem Eifer es auch die kommenden beiden Tage noch zu schaffen. Ein knisterndes Zelt mit klapperndem Ofen, der spätestens alle zwei Stunden gefüllt werden muss, zeugen nicht unbedingt von Urlaubsfeeling und tiefer Erholung – aber genau das ist ja der Punkt der Fulda Challenge.. das Extreme bestehen und überstehen. Unser Material hat es bisher mehr als gut geschafft.. hoffen wir, dass auch unser Geist und Körper weiter rocken (bei DER Temperatur setzt die Vernunft ohnehin aus)  und vor allem ohne Lungenschäden und schwarzen Fingern wieder nach Hause kommen. Eisige Grüsse!

Eure Lina Van de Mars

Tag 3 – Alexander Lang

 

Kalt, eiskalt, lange nichts und dann kommt die Fulda Challenge…

Unsere Kia Sportages sind mit vielen tollen Sachen ausgestattet, das Beste für den kalten Winter im Yukon ist neben den tollen Fulda Winterreifen, auf die wir uns bisher immer blind verlassen konnten, und der Batterieheizung natürlich die Anzeige für die Außentemperatur. Das Problem an dieser Temperaturanzeige ist aber, dass diese nur bis genau – 40 ° C geeicht ist, bei tieferen Temperaturen fängt sie einfach an zu blinken…
Heute auf dem rund 500 km langen Weg vom Sundog Retreat am Lake Laberge bei Whitehorse, wo wir die Nacht bei gemütlichen – 45 ° Celsius in Zelt und Daunenschlafsack verbracht haben, in die geschichtsträchtige Goldgräberstadt Dawson City hat diese Anzeige mal wieder mehr geblinkt als konkrete Temperaturen angezeigt…

Das Team der Fulda Challenge wartete bei unserem Zwischenstopp an der Braeburn Lodge mit einer für uns alle neuen Herausforderung auf: Skijoering hinter einem Auto auf  einem rund 1 km langen Kurs.
Die Schwierigkeit dabei war nicht unbedingt das Umrunden der Hütchen, sondern vielmehr das lange Seil immer voll auf Spannung zu halten. Mir gelang das leider nicht immer, und so musste ich das Seil einmal loslassen, meine Teampartnerin Berit musste kurz umdrehen, um mich wieder aufzugabeln…
Umgekehrt mit Berit am Seil hinter dem Auto lief es zum Glück viel besser, und am Schluß stand eine strahlende Berit vor mir, die jetzt vom Snowboarden zum Skifahren konvertieren will.

Danach wurden wir in der Braeburn Lodge mit den weltgrößten Burgern und Cinammon rolls (Zimtschnecken) belohnt, die pro Stück locker fast ein Kilo wogen. Foodsharing war angesagt, denn eine Portion hätte wohl niemand alleine verschlingen können.

Jetzt sitzen wir gerade beim native indian dinner in der Dawson City Hall, und können leider noch nicht richtig reinhauen, da nachher gegen 21 Uhr noch der Dawson City Gold Rush Run auf uns wartet. Die Runde durch die minus 45 Grad kalte Westernstadt ist rund 2,5 km lang, wie oft wir sie laufen müssen, werden wir nachher beim allabendlichen Briefing erfahren.

Viele Grüße aus dem schönen Kanada, ich freue mich schon auf Sonne, Sauna und ein warmes Bett zurück im warmen Deutschland..

Alexander Lang

Tag 3 – Team Kanada

 

Back to Reality…

Going to bed on day 1 in the lead felt grrrreat.  We slept well in the tents (despite the -40 degree temperatures) knowing we had done ourselves proud on day one.  Day 2 promised to be something entirely different.  The dreaded cross country ski
Arriving on site, the wind was howling and the temperature were hovering around -40 with the wind chill.
We both knew that we were going to have a long day when we had troubles getting our shoes (boots??) on and off and had to ask for help to put our skis on.  We opted for an abbreviated warm up after watching the other contestants glide gracefully around the starting area (for fear of further embarrassment).   One of our competitors was a former Turin Olympic biathlon champion!!

6 laps later Ryan finished a miserable 6th place and Chantal managed a respectable 4th.  A few meager points for team Canada after the first event of day 2.

The second event was one of the most exciting so far:  The helicopter tire drop. A glorified ‘game of chance’, this event matched well with our skill set of gambling, video games and darts.

The organizers strapped the athletes into the side of the helicopter with a harness, so you could lean out as far as you liked

Standing on the skid, you held a tire in your hands and played ‘bombs away’ while directing the pilot via a headset

Chantal nailed the 2nd circle from the middle and Ryan managed the 3rd.  That gave us enough points for a 2 way tie for second in the overall team standing

As we thought, Chantal is carrying this team while holding down her spot as the first overall female.

A tad dejected, we rounded up and went to the Sundog retreat.  The girls got a night in the cabins, as the European journalists wanted to experience what we were going through (idiots…).  The mercury dropped and we met -40 overnight.  The fire went out in the boy’s tent and no one wanted to get out of their bags to re-light it, so we suffered from 3 or 4 o’clock onwards.

Tomorrow we have Skijorring and the Gold Rush run after a drive of 4 hours to Dawson City.   The forecast they are calling for is -43 with a wind chill taking it into -50 or so.  Not much fun to be had there…
We are still trucking though, and haven’t come close to a divorce yet :)

(Quelle: http://kiafuldachallenge.blogspot.com)

Tag 3 – Dr. Christine Theiss

 

-45°C… mehr brauche ich nicht zu sagen. Und knapp 500 km zurückgelegt. Verrückter Tag! Früh stand Ski-Jöring auf dem Programm, wir wurden auf Skiern hinter einem Geländewagen hergezogen und mussten Hindernisse umfahren. Auf der geraden Strecke erreichte ich eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Mittagessen gab´s beim Weihnachtsmann, der außerhalb der Weihnachtszeit der Besitzer einer einzelnen Bar mitten in der Wildnis ist. Dann fuhren wir mehrere hundert Kilometer bis Dawson City, der Goldgräberstadt hoch oben im Norden.

Wir sind stundenlang ohne Gegenverkehr durch traumhaft schöne Landschaften gefahren, sogar einen Elch konnten wir minutenlang beobachten. Die Reise wurde jäh unterbrochen als Jenke v. Willmsdorf, der mal statt meinem Teamkameraden Gerd mit mir fuhr, unseren Wagen in den Graben setzte. Da hieß es bei den Temperaturen erst einmal das Auto möglichst frei schaufeln und warten, bis uns der Besenwagen wieder aus dem meterhohen Schnee herausgezogen hat. Um 21 Uhr stand noch ein 7 km-Lauf durch das nächtliche Dawson-City auf dem Plan.

(Quelle: www.facebook.com/Dr-Christine-Theiss-offiziell)

Tag 2 – Alexander Lang

 

In der ersten Nacht im Zelt habe ich nicht viel geschlafen. Wir mussten immer wieder Feuerholz nachlegen, aber die Wärme ist immer schnell verpufft und so hatten wir auch im Zelt Minusgrade.
Mein Highlight bisher war das Snowmobil-Fahren gestern. Da war ich nur 10 Sekunden hinter dem Kanadier, der bestimmt schon mehr Snowmobil gefahren ist, wie wir anderen  alle zusammen. Der Langlauf heute war auch sehr gut. Mich hat überrascht, dass Katja Beer hinter mir geblieben ist,  die ja immerhin Weltklasse-Biathletin war. Der Tiefpunkt war dagegen das Schlittenziehen gestern. Ich bin ja ein kleiner und leichter Athlet. Ich hab es zwar geschafft, den Schlitten ins Ziel zu ziehen, aber ich war mit Abstand der langsamste.
Ich freue mich am meisten auf das viele Autofahren mit supertollen Autos und tollen Reifen, mit total einsamen, vereisten und endlosen  Straßen. So etwas gibt es bei uns in Europa gar nicht.
Traumen kann man von dem Gold-Nugget schon, auch hart dafür arbeiten, aber einige Wettkämpfe sind auch etwas vom Glück abhängig, wie der Helikopter-Drop heute. Vielleicht haben wir das nötige glück, vielleicht aber auch nicht.